Die hier gegeben Informationen treffen keine Aussage über Kauf- oder Verkaufsabsichten. Darüber hinaus sagen sie nichts über Beteiligungen des Phönix-BörsenBriefes selbst noch naher Dritter aus.
letzte Änderungen: 1.9.2007 | Antworten sollte man auch dem noch ausstehenden offiziellen Juragent AG HV-Protokoll entnehmen. Hier an dieser Stelle konnten nur Gedächtnisprotokolle herangezogen werden. Auch ist nicht sicher, ob jede Antwort richtig verstanden wurde.
Wurden aus beendeten Prozessen neue Erkentnisse gewonnen ?
Zitat aus GB 2006:
... Für noch zu finanzierende Prozesse wurde bei unveränderter methodischer
Bemessungsgrundlage der Bewertungsmaßstab verringert, woraus eine Ergebnisverbesserung um 1,6
Mio. Euro resultiert. ...
Antwort:
Hier wurde nicht einfach eine Prozentzahl geändert. Die Rückstellungen, wo noch keine Prozesse(der Geschäftsbersorgungspauschale noch keine Leistung der Juragent AG) entgegen steht, werden wesentlich höher bewertet (wohl mit 95 Prozent). Sobald für die entsprechenden Rückstellungen Prozesse entgegen stehen(besorgt wurden) kann man die Rückstellungen erst individuell ansetzen. Meist oder wohl immer auf die bekannten 80 Prozent.
Sprich: Erst wenn man entsprechende Prozesse besorgt hat, kann man von den 95 Prozent herunter gehen.
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Wie steht es um den 10 Mio. Euro Prozess + 5 Mio. Euro Zinsen ?
Wieviel der 13 Punkte sind mittlerweile abgehackt. Im August 2006 sollen laut HV 2 Punkte abgehackt gewesen sein.
Antwort:
Hier gab es leider keine befriedigende Antwort. Der Prozess laufe noch und gestalte sich komplizierter als anfangs angenommen.
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Gibt es eine neue Leistungsbilanz mit historischen Vergleichsdaten ?
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Welches Jahr wurden
- wieviel neues Prozessvolumen aquiriert (finanzierungsvertraglich gebunden)
- wieviel Prozessvolumen wurde abgeschlossen (und wie waren die Erfolge (jeweils auf Volumen und die Prozessanzahl bezogen) )
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Wie hoch ist der Streitwert der aktuell finanzierungsvertraglich gebundenen Verfahren ?
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Wie hoch sind etwa die daraus maximal (wenn alle Verfahren gewonnen würden) entstehenden Prozesserlöse ?
(Wie hoch wären etwa die mit den Prozessen verbunden Kosten)
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Wie hoch sind die maximalen Prozesserlöse (wenn bereits alle Fonds mit allen Prozessen gefüllt wären) ?
(Wie hoch wären etwa die mit den Prozessen verbunden Kosten)
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Wie hoch sind etwa die jährlichen Fixkosten ? (auch über die Personalkosten hinausgehend)
Anmerkung: Die ca. 380 TEuro Personalokosten selbst kann man dem GB 2006 entnehmen
Anmerkung: Hier wäre neben einer tabellarischen auch eine grafische Darstellung hilfreich.
Antwort:
Einige Prozessstatistiken sollen bei Juragent selbst online gehen.
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Weshalb fielen die Streitwertvolumensteigerungen in 2006 so gering aus ?
Zitat aus GB 2006: ... finanzierte Streitwertvolumen konnte bis zum 31.12.2006 um ca. 34 Mio. ...
- die negative Presse begann etwa im Herbst
- es wurden TV-Werbespots ausgestrahlt
Antwort:
Man wählt nur aussichtsreiche Prozesse aus. (Dafür sind 2007 wohl bisher schon über 200 Mio. Euro Streitwert hinzu gekommen. ca. 100 Mio. Euro bereits im WPK vermerkt. Auf der HV selbst wurde ein 100 Mio. Schweizer Franken Prozess vermeldet. Dieser solle auf PKF III und PKF IV aufgeteilt werden. )
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Gibt es die Notwendigkeit von Kostenoptimierungsmaßnahmen ?
Die alten Prozesse scheinen entgegen allen früheren Erwartungen länger als geplant zu laufen.
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Wie hoch sind die aktuellen Werbeaufwände im jeweils welchen Bereich ? (Print, TV/Radio, Events, ...)
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Wie hoch sind die aktuellen, externen Prüfungskosten ?
Antwort:
Diese Frage Wurde dann doch nicht so gestellt.
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Gab es in den Vorjahren weitere Darlehen und wenn ja in welcher Höhe, zu welcher Dauer und zu welchem Zinssatz ?
Zitat aus dem GB: ... Vorstand wurden Darlehen von 15,2 TEuro zu einem Zinssatz von 4 % p.a. sowie kurzfristige
Vorschüsse in Höhe von 20,8 TEuro gewährt. ..
Anmerkung: Diese Größenordnungen in 2006 geben eigentlich keinen Anlaß zur Sorge.
Antwort:
Diese Frage Wurde dann doch nicht so gestellt. Diese Darlehen seien bereits gezahlt worden.
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Begriffsfragen:
- Was heißt genau Finanzierungsvertraglich gebunden ?
Dieser Begriff ist mitunter in der Stellungnahme_fondstelegramm_02.07.07.doc aufgetaucht.
Vermutung: Es gibt einen die Finanzierung betreffenden Vertrag
- Was heißt bei Juragent rechtshängig ?
Dieser Begriff wurde in der Anlage zum Anschreiben PKF I verwendet.
Vermutung: bei Gericht anhängig = es ist ein Verfahren eröffnet, eine Klage eingereicht o.ä.
Antwort:
rechtshängig: ab Zustellung der Klage
Finanzierungsvertraglich gebunden: Schritt vor rechtshängig (zwischen Kläger und Juragent besteht ein Vertrag)
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Ist die ca. 1 Mio. Euro Kaution für Herrn Gierk wieder zurück ?
Welche Sicherheiten waren es ?
Weshalb ist Juragent eingesprungen ?
Antwort:
Diese Frage Wurde dann doch nicht so gestellt. Aber Kaution(Sicherheitsleistung) ist noch nicht zurück. Bzgl. Kaution für Herrn Gierk wurde eine Sonderprüfung beantragt. Dieser wurde aber nur mit ca. 20 Prozent zugestimmt. Nun könnte man diese Sonderprüfung nur noch gerichtlich beantragen.
Objektivierung der Vowürfe gegen Herrn Gierk:
- Herr Wolfgang Gierk ist noch da, er hätte bereits seit Febr. 2006 verschwinden können.
- Die Sicherheitsleistung erfolgte trotz Untreuevorwürfen nicht durch Herrn Wolfgang Gierk selbst, sondern durch die Juragent AG. Dies soll bei Untreue eher unüblich sein. Wie ernst meint es der Staatsanwalt mit den Untreue Vorwürfen, der diese Sicherheitsleistung von Dritter jur. Person akzeptierte.
- Eine Untreue Prozess dauert wohl oft nur 1 Jahr, aber hier zieht es sich schon viel länger hin.
- Bereits erfolgte Freisprüche um Herrn Gierk wurden in der Presse nicht so veröffentlicht, wie die vorherigen negtaiven Schlagzeilen.
Anmerkung: Das Festhalten von Herrn Wolfgang Gierk am AR-Mandat sieht vielen Personen aus 2 Gründen eher vertraunsmindernd aus:
a) Es laufen gegen Ihn Verfahren a) er ist fü die Juragent AG operativ als u.a. Mittelverwendungskontrolleur tätig.
Zum Punkt a), selbst bei 100% Freisprüchen bleibt hier vielen Personnen die Angst der "legalen Ausplünderung" der Juragent AG erhalten.
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Welches Volumen der Aktiva unterliegt Verfügungsbeschränkungen (z.B. Bürgschaften) ?
Inwieweit gibt es überhaupt Verfügungsbeschränkgungen ?
Gibt es oder entstehen dadurch negative Auswirkungen ?
Antwort:
Es gäbe keine Verfügungsbeschränkungen.
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Um welche Rechtstreitigkeiten handelt es sich bei den Rückstellungen für eigene Prozessrisiken ?
Zitat aus dem GB 2006: ... Daneben werden Rückstellungen für eigene Prozessrisiken gebildet (50 TEuro , 31.12.2005: 74 TEuro). ..
Antwort:
Erst hieß es, diese Rückstellungen seien nur Vorsorge. Später war die Rede von einer Klage aus dem Umkreis des ehemaligen Vorstandes gegen die AG. Eine weitere Klage beziehe sich auf einen Fonds.
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Muss von Juragent bis spätestens 30.9.2007 eine Bürgschaft über rd. 7 Mio Euro gestellt werden ?
Wenn Ja (oder nahe dem Datum), sind diese Mittel bereits gesichert und ist diese Bürgschaft bereits ausgefertigt?
Anmerkung: Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sollten hier eigentlich kein Problem darstellen.
Antwort:
Dies stellt kein Problem dar.
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Was waren es für Abschreibungen auf Finanzanlagen von 216.379,46 Euro (Vorjahr 523 TEuro) ?
Antwort:
Es solle sich um mehrjährige Garantiepapiere handeln, die nur in der Zwischenzeit kaufmänisch vorsichtig abgeschrieben werden. Am Ende der Laufzeit werden diese Abschreibungen wieder zurück genommen/ mit Zuschreibungen neutralisiert.
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Wann sollen besicherte Aktien mit je 10 Euro bewertet werden ?Es geht um die Seite 60 im Wertpapierprospekt. Zitat:
... Aufsichtsratsmitglied Herr Christoph Weiss ist aufgrund des Vertrages vom 29. Juni 2005 ein Darlehen über 120.000,- EUR ...
... Es ist zum Zwecke der teilweisen Tilgung eine Übernahme von 3.750 Juragent AG - Aktien durch die Gesellschaft á 10 EUR (Gesamttilgungsrate: 37.500,- EUR) geplant. ...
Antwort:
Der genannte Kurs stellt die Bewertung vor dem Split dar. Der Einzug der Aktien solle bereits erfolgt sein(wahrscheinlich, wo der Aktienkurs noch bei ca. 5 Euro stand (nach Split gesehen) ).
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Wie sieht der aktuelle Stand zum Rückkauf eigener Aktien aus ?
Hier die Bitte um eine genaue Transaktionsauflistung mit allen Käufen und Verkäufen.
Wieviel Stücke, zu welchem Kurs, zu welchem Zeitpunkt (auch bei den bereits in 2006 getätigten Transaktionen)
Wurden die Aktien zwischendurch auch wieder verkauft ? (Diese sollten natürlich auch mit in die Transaktionsauflistung)
Antwort:
Es wurde nur gekauft. Die Transaktionsliste sollte man dem offiziellen HV-Protokoll entnehmen.
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Was waren es für Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 203 TEuro ?
Antwort:
Büro, Autos der gehobeneren Klasse, ... .
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Erfolgte bis Ende November 2006 eine erste Anmeldung bei der Deutschen Börse ? Gibt es hierfür einen Nachweis ?
Auf der a.o. HV am 28. November 2006 sagte der HV-Versammlungsleiter, dass die Anmeldung HV-Beschluß gemäß erfolgen solle.
Antwort:
Diese Frage beantwortet sich nun aus dem Wertpapierprospekt Seite 84 zum Listing am 16.8.2007. Zitat: "... Die Einbeziehung der Aktien im Open Market (Entry Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse wurde am 29. November 2006 beantragt und ist für den 16.08.2007 vorgesehen. ..."
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Fragen und Anregungen bitte an: andre.domaschke(Klammer-Affe)phoenix-boersenbrief.de
Wichtiger Hinweis: Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
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