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letzte Änderung: 15.11.2008
Vorbereitungen zur Juragent AG HV in 2007
HV=Hauptversammlung
Dieses Jahr könnte es auch um ein neues AR-Mitglied gehen.
Dafür wird ein alternativer Kandidat benötigt als auch die Mehrheit auf der HV.
Aktuell wurde RA Wilhelm Gruttmann aus Dortmund gerichtlich bestellt, da Herr Prof. Dr. Schwintowski am 28.2.2007 zurück trat.
Diese Bestellung ist nur bis zur nächsten HV und längstens bis Ende 2007 befristet.
Die Frage wäre: Wollen die meisten Aktionäre/Stimmen den Vorschlag der Juragent AG Verwaltung
(wahrscheinlich Umkreis des Vorstandes oder des aktuellen AR) oder einen AR-Kandidaten aus dem Streubesitzaktionärskreis, ... .
Vielen gefällt es schon jetzt nicht, dass die meisten AR-Mitglieder aus dem Umkreis des Vorstandes zu stammen scheinen.
Anmerkung: Auf der 2005er HV, hat dies allerdings nur sehr wenige bis niemanden gestört, denn genau da wurde der AR zuletzt regulär gewählt.
Seitdem gab es aber bereits einige Änderungen.
Es kann aber durchaus sein, dass die Juragent AG Verwaltung ohne HV nicht objektiv beurteilen kann,
wer von der Mehrheit gewünscht wird und wer überhaupt die Mehrheit darstellt.
Insofern scheint es zur aktuellen AR-Bestellung keine Alternative gegeben zu haben.
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Mögliche Stimmrechtsvertretungen für die Juragent HV in 2007 (am 28.8.2007):
- wieder durch jemanden aus der bekannten HV-Initiative 2006
Hierzu ist die Webseite www.hv-aktion.de/ eingerichtet worden.
2006 lief die Initiative über: www.hv-initiative.de/, www.tav.ag/hv-initiative_juragent.html
- durch Andre Domaschke:
Wer möchte kann seine Stimmen auch dieses Jahr an mich, Andre Domaschke, übertragen. Alle nötigen Daten gibt es auf Anfrage über:
andre.domaschke@phoenix-boersenbrief.de
Aus Aktien von meinem näheren Umkreis und eigenen Aktien werde ich zusammen wahrscheinlich ca. 24.000 Stimmen (wir leben nach 1:1 Splitt Ende 2006) vertreten.
Auf der ordentlichen HV 2006 vertrat ich, Andre Domaschke, ca. 16.000 Aktien.
Die damaligen Enthaltungen bei den Entlastungen sind fast ausschließlich auf diese Stimmen zurück zu führen. Wobei dies wohl eher rein symbolischen Charakter hat.
Ziele:
- nach aktueller Sicht: keine Entlastung (also nicht nur reine Enthaltung) für den Vorstand, Enthaltung für den AR
Zusatz vom 23.8.2007: Dem Vorstand werde ich meine Entlastung nun doch nicht explizit verweigern, aber mich wahrscheinlich bei diesem Punkt der Stimme enthalten evtl. sogar Entlastung erteilen. Denn: Wie im Wertpapierprospekt auf Seite 84 "... Die Einbeziehung der Aktien im Open Market (Entry Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse wurde am 29. November 2006 beantragt und ist für den 16.08.2007 vorgesehen. ..." zu lesen ist, hat der Vorstand die formale Bedingung des HV-Beschlusses(August 2006) bzgl. Anmeldefrist bei der Deutschen Börse erfüllt.
Wichtig: Das Listing im Entry Standard ist nun am 16.8.2007 erfolgt.
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Potentieller AR-Kandidat Herr Deibert von mir unterstützt, denn er ist u.a. im Aktienrecht sehr fachkundig und unabhängig von der Juragent Verwaltung.
Er ist meines Wissens eher kritisch eingestellt, aber genau das macht ihn in meinen Augen zu der Person, die glaubwürdig alle oder viele Zweifel bzgl. der negativen Presse zu Juragent ausräumen könnte. Wenn er im Aufsichtsrat sein würde und sagen würde bei Juragent ist Alles oder alles Wesentliche in Ordnung, so würde es wahrscheinlich nicht nur ich glauben.
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Stand 23.8.2007: Explizite Verweigerung der Entlastung für Herrn Gierk im AR. Sollte es zu keiner Einzelabstimmung kommen, so trifft dies dann leider auf den gesamten AR.
Ich erfuhr erst letzte Woche von den Artikeln über Herrn Wolfgang Gierk in der Auer Zeitung.
Ich kann und will nichts gegen ihn sagen, aber mich stört der Umstand, dass er trotz der ca. 1 Mio. Euro Kaution im AR ist. Das wirkt nach Aussen zumindest etwas seltsam.
Letztes Jahr wurden einige Bekanntmachungen noch unter
Juragent_AG_Bemuehungen_aktiver_Aktionaere
Juragent_AG_HV_in_2006_fuer_2005_Stimmrechtsuebertragung_an_Andre_Domaschke
publiziert.
- weitere Möglichkeiten:
... noch unbekannt, wer welche kennt, kann Sie hier gern per E-Mail mitteilen.
Vermutlich wird auch wieder ein Vertreter der Juragent AG Verwaltung Stimmrechtsvertretung anbieten.
Was hat sich seit der letzten regulären HV Ende August 2006 getan ?
Ein Ausgangspunkt vom Ganzen war wohl die HV-Initiative
- OK: 0,35 Euro Dividende vor Split (ist am 15.9.2005 gezahlt worden)
- spät, aber am 16.8.2007 OK: Listing im Entry Standard der Frankfurter Wetpapierbörse sollte eigentlich bis Ende November 2006 mind. beantragt werden,
sicherlich war aber von den Aktionären das Listing an sich gemeint.
- OK: Split 1:1 (für jede alte Aktie bekommt man eine weitere neue Aktie), dies erfolgte im Dezember 2006
- läuft: Aktienrückkauf bis zu 10 Prozent des Grundkapitals
- OK: die notwendige BGB § 181 Befreiung des Vorstandes erfolgte auf der HV Ende August 2006
- läuft: Verbesserung der IR, scheinbar mit größtem Fokus auf die Prozesskostenfonds, was aber sicherlich für die meisten OK/verständlich ist. Zu hoffen bleibt, dass sich in nächster Zeit auch in Bezug auf die AG etwas mehr tut.
- Viele Geschäftsberichte sind auf der neuen Webseite online.
Uneingelöste Versprechen/Abmachungen (HV-Beschlüße) erwecken nicht zwingend zusätzliches Vertrauen.
Aktuell ist nur noch 1 der oben aufgelisteten Punkte offen.
Es wurde ein Listing beschloßen, dieser hängt wohl kaum von der aktuellen Marktlage ab.
Die Marktlage/Presse halten hier Viele für KEINE Entschuldigung bzgl. der augenscheinlichen Verspätung beim Listing.
- Aktuell erleben wir eine etwas schlechtere Presse in Bezug auf Juragent (ob überhaupt, nur teilweise oder komplett berechtigt ??? )
Nicht jeder hält diese noch für objektiv. Viele Punkte werden von Juragent tatsächlich entkräftet.
- Etwa 80 Prozent des PKF I wurden wohl erst gegen Ende 2003 gezeichnet
(er läuft damit für die meisten Zeichner faktisch erst nur knapp über 3 Jahre)
Mit dem Start des PKF I in 2001 waren wohl nur die wenigsten anteile gezeichnet worden.
Ob man dies dann als effektiven Start nehmen darf ?
- bzgl. der angeblich falsch geschätzten Prozessdauer in den Fonds: Man sollte bedenken,
dass nach dem Einsammeln der Gelder in den Fonds im Interesse der Fond-Anleger nicht die erstbesten
Prozesse genommen werden sollten.
An dieser Stelle kann man erwähnen, dass die Stellungnahmen immer besser werden.
Nur wäre es IR-technisch noch etwas besser, wenn alle diese Stellungnahmen bei Juragent selbst zu finden wären, und nich nur Einige davon.
- Die Geschichte mit dem nun ehemaligen AR-Mitglied ist in der Tat etwas für Viele erschreckendes Neues.
Es bleibt zu hoffen, dass hier nichts weiter drann ist. Das wichtigste jedoch ist sicherlich,
dass es in Bezug auf Juragent keine Probleme gibt/geben wird.
Wichtiger Hinweis: Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
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